Un-/ Gekerbtes, Lothringer 13

Un-/Gekerbtes
Four videos and an installation

06.05. – 29.05.09
Opening Tuesday 5th Mai 19.30 at the 1st floor of Lothringer13, Munich

The exhibition examines processes and phenomena of encoding and the non-encoded, the focused and the blurred, symbolising and the unsymbolic, the Self and the Other, the discursive and the not-discursive or, to speak with Deleuze/Guattari, the smooth and the striated.

How does symbolic encoding work and what could "to represent reality" mean? Whose narrative strategies lead where and what does that tell us about them? How does one speak about someone/something, without (only) speaking about oneself? On the basis of four videos and an installation (that grows in between the monitors) the exhibition investigates those processes and phenomena and examines their modalities of symbolic encoding.

Thereby, in the works of Noel Douglas, Jakob Hentze, Bettina Hutschek, Céline Lachkar and Andreas Nachtmann documentation meets fiction, auto-referential monologising meets exposure of narrative strategies, analysis of media meets uncoded reality and video meets installation and performance.

curated by Sebastian Stein

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Un-/Gekerbtes
Vier Videos und eine Installation

06.05. – 29.05.09
Eröffnung Dienstag 05.Mai ab 19h30 im 1.Stock der Lothringer13

Die Ausstellung untersucht Prozesse und Phänomene des Kodierens und des Nicht-Kodierten, des Scharfen und des Unscharfen, des Symbolisierens und des Unsymbolischen, des Eigenen und des Anderen, des Diskursiven und des Nicht-Diskursiven oder, um mit Deleuze/Guattari zu sprechen, des Glatten und des Gekerbten.

Wie funktioniert symbolische Codierung und was kann „die Realität“ repräsentieren bedeuten? Wessen narrative Strategien führen wohin und was sagt das über wen aus? Wie spricht man über jemanden/etwas, ohne dabei (nur) über sich selbst zu sprechen. Anhand von vier Videos und einer raumgreifenden Installation, die sich zwischen die Monitore schiebt (dazwischenwächst) und so auf gewisse Weise der inhaltlichen auf formaler Ebene entspricht, werden besagte Prozesse und Phänomene verhandelt und auf ihre Modalitäten symbolischer Kodierung hin untersucht.

In den Arbeiten von Noel Douglas, Jakob Hentze, Bettina Hutschek, Céline Lachkar und Andreas Nachtmann trifft dabei Dokumentation auf Fiktion, trifft auto-referentielles Monologisieren auf Entlarvung narrativer Strategien, trifft Medienauslotung auf uncodierte Realität, trifft Video auf Installation und Performance.

kuratiert von Sebastian Stein